Emotion ganz unromantisch

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Ein Plädoyer für die innere Freiheit

Emotionen sind die chemische Folge vergangener Ereignisse - Joe Dispenza

Dieses Zitat, wie klingt es in deinen Ohren? Wissenschaftlich-technisch, herabwürdigend? Oder Beruhigend und inspirierend? Vielleicht hast du schon einmal gehört "vertrau auf dein Gefühl", vom Bauchgefühl, der Intuition usw. Und plädiere ich nicht in meiner Arbeit und meinem Schrifttum immer wieder für die Würdigung unserer Gefühle und dafür, wie wichtig sie für unser Selbst(wert)gefühl und unsere Lebens- und Beziehungsqualität sind. Ein Widerspruch?

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Der Wille zur Veränderung

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In einem früheren Blogartikel habe ich ja schon über das Thema "Jammern" geschrieben. Aufgrund einiger Reaktionen dazu , sowie aktuellen Begegnungen möchte ich das nun noch ein wenig vertiefen. Dazu stelle ich mal ein paar Thesen auf, und du entscheidest, ob du meine Behauptungen teilen kannst...

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Die Würfel sind gefallen

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"Alea iacta est!", so soll Julius Caesar ausgerufen haben, als er den Rubikon überschritt. Dieser Ausspruch hat im "Die Würfel sind gefallen!" anscheinend seine deutschsprachige Entsprechung gefunden. Doch nicht zu voreilig, da droht ein Missverstehen...

Zunächst einmal stimmt die Übersetzung nicht, denn es heisst wörtlich: "Der Würfel ist geworfen!", und dabei geht es mir nicht um die Ein- oder Mehrzahl. Unser deutscher Ausspruch wird in der Regel so verstanden und benutzt: "Die Sache ist gelaufen", "Der Drops ist gelutscht - der Käs geschmatzt" oder einfach "Game Over", was ja richtig ist, wenn der Würfel zur Ruhe gekommen ist, und somit das Ergebnis feststeht. Gemeint ist es aber anders: Wenn der Würfel geworfen ist, dann ist die Sache gerade erst in Gang gekommen, der Startimpuls gesetzt, die Kugel ins Rollen gebracht usw. Meint: Die Sache ist im Prozess, nicht entschieden, ergebnisoffen, solange der Würfel noch rollt.

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Am Anfang der Veränderung

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Jammern hilft. Erstmal. Weil es den Druck mindert... Es macht aber auch nichts besser, löst nichts und behebt auch keine Ursachen. Bestenfalls bringt es in Form von Mitleid eine wenig förderliche Form von Aufmerksam ein, und manchmal denke ich, genau darauf zielen die Profi-Jammerer auch ab. Wie ist das in deinem Leben? Ist dein eigenes Leben ein Jammertal und/oder hörst du viele Klagen anderer? Immerhin ist man in guter Gesellschaft: "Hast du Stress? Ja ich hab auch Stress!" Da fühlt man sich doch gleich verbunden. Vielleicht einen Club aufmachen? Neben den notorischen Jammerern gibt es natürlich auch noch die Gelegenheitsjammerer. Die haben einfach im Moment die Nase voll (gerade in Allergiezeiten), stehen auf Burn-Out-Stufe gelb, sind aber in der Regel bald wieder mit dem Gejammer durch.

Der Anfang jeder Veränderung ist eine Entscheidung!

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Der Hammer, das Ich und das Problem

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Der Verstand an sich ist nicht gestört. Er ist ein wunderbares Werkzeug. Die Störung beginnt, wenn du dein Selbst in ihm suchst und ihn fälschlicherweise für das hälst, was du bist. Dann wird er zum Ego-Verstand und übernimmt die Macht über dein ganzes Leben.

- Eckhart Tolle

Stell dir einmal vor, du hast einen Hammer. Nun, nicht irgendeinen Hammer. Tolles Design, handgeschmiedet, perfekt austariert, genau auf deine Hand abgestimmt, DER Hammer: Eine einzige  Freude damit zu arbeiten, die Nägel flutschen geradezu ins Brett und auch wenn du hartes Eisen bearbeitest, ein Traum. Nur müsstest du schon ziemlich verzweifelt oder ver-rückt sein, wenn du mit deinem Superwerkzeug eine kleine Schraube herausdrehen wolltest. Oder vielleicht einen Blinddarm herausnehmen? Der Hammer selbst fände das vermutlich völlig natürlich...

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Sich selbst erschaffen

Zitate4WhatsApp- Gruß vom 20.05.2018

Sich lieben oder ablehnen - der Aufwand ist der gleiche...

Da wird sicher mancher widersprechen wollen, denn sind es nicht eher die vielen unwägbaren Umstände und die unsererseits nicht zu kontrollierenden Einflüsse, die uns zu dem machen, was wir sind? Zu nenne wären: Unsere Gene, Erfahrungen als Kind, unsere Eltern/Lehrer..., soziales Umfeld, politisches Klima, ...? Natürlich existieren diese Einflüsse, und gerade im unbewussten Bereich bestimmen sie in erheblichem Umfang unser Leben. Therapeuten haben es ständig mit all diesen Prägungen, Blockaden, Konditionierungen, Hemmnissen, Glaubenssätzen usw. zu tun. Und wohl niemand kommt gänzlich unbeschadet im Erwachsenenalter an, zumindest habe ich noch niemanden getroffen. Damit sind doch die Verantwortlichen für alles gefunden, (also die Gene, Erfahrungen... ) oder?

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Wenn die Seele singt...

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Unsere Seele, das lehren uns die Traditionen, ist der höchste, edelste Teil unserer Selbst. Ganz anders wird der Körper gesehen. Vom mechanischen Vehikel, das unsere Seele durch die Erfahrungswelten bewegt, bis hin zu einem Übel, das duch Askese, Geisselung oder Nichtbeachtung überwunden werden muss. Die beiden Aspekte unserer selbst (und auch manche anderen) werden somit als getrennt und verschieden wertig angesehen, mit vielfältigen negativen Folgen für unser Lebensgefühl und unsere gesamte Biagraphie. Wenn doch unsere führenden Köpfe der Wissenschaft inzwischen sagen, das Trennung Illusion sei, dann gilt dies ganz besonders für die Beziehung zwischen Körper und Seele. In meiner Vorstellung sind sie so eng verbunden, dass ich eher sage, sie sind auf den verschiedenen Ebenen eine Manifestation des gleichen. "Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid?" (1.Kor. 6,19).

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