• Corona-Lerneffekte
    Nach der Krise ist vor der Krise - es sei denn, wir tuen etwas

    Corona-Lerneffekte

    Was wir alle immer tun sollten, um uns selbst und andere zu schützen

Hinweis

Früher erstellter Beitrag zum Corona-Thema: [Link]

Wohin soll die Reise gehen?

Bei allen Kontroversen um "DIE Wahrheit", das Zeitgeschehen, die Pandemie, die Freiheit... gibt es doch vielleicht einen Punkt, an dem die meisten einig sein könnten: So richtig schön findet es vermutlich niemand, was da so gerade passiert. Auch wenn man die Verantwortung oder die Schuldigen an erstaunlich verschiedenen Ecken vermutet, ist hoffentlich jedem klar, dass es so nicht wird weiter gehen können, und dass eine Wiederholung vermieden werden muß, weil die Folgen schon Jetzt auf Jahre nachwirken werden. Also was soll nun werden?

Wird es reichen, mit dem Grundgesetz zu winken und die "guten" alten Zeiten zurückzufordern? Ich stelle fest, dass viele der lautesten Meckerer und noch schlimmer, Jammerer auch vorher schon ausreichend Veranlassung zur Klage fanden. Auch ich sehe im System der Prä-Corona-Zeit manche Schwäche. Jetzt gerade treten diese Schwächen des Systems, aber auch unsere eigenen, in einer eher unheiligen Allianz besonders deutlich zu Tage. Wird es wirklich reichen, einfach das Rad der Zeit auf Januar zurückzudrehen, um alle Probleme zu lösen? Ich denke nicht. Ich befürworte in jedem Fall die Wiedereinsetzung von Grundrechten, die schnelle Revitalisierung der Wirtschaft und ein Ende von Paranoia und Deprivation. Aber in meinen Augen kann und darf dies nur ein erster Schritt sein, ansonsten wäre es lediglich ein Rück-Schritt.

Also was kommt dann? Können wir über uns als Einzelne, als Gesellschaft, als Menschheit aus der Krise auch Lehren ziehen? Werden wir die Kraft und den Willen haben, die aufgedeckten Fehler im System (auch dem eigenen) zu beheben? Werden wir unsere Politikmüdigkeit ablegen können und uns als mündige und notfalls streitbare Bürger aufstellen, oder wollen wir lediglich zu RTL, Netflix und unserem Kegelclub zurück? Wie können wir das Vertrauen in unser Staatssystem und seine Bediensteten (unsere Angestellten also) zurückerlangen? Wie können wir die gefährlichen Verfilzungen und Interessenkonflikte ausschliessen? Wie finden wir fachlich und ethisch kompetentere Volksvertreter, ohne Abhängigkeiten von Konzern-, Partei-, oder Ideologieinteressen?

Ich wünsche mir, dass wir uns als Bürger, als Volksgemeinschaft, als Teil der Menschheit und als Teil des Systems Erde neu erfinden. Wann, wenn nicht jetzt? Wir könnten (aus meiner Sicht sollten) zunächst zu den Werten unserer Verfassung in ihrer ursprünglichen Absicht zurückkehren. Aber wir sollten auch über verbesserte Strukturen, transparentere Beziehungen, und Systemverbesserungen nachdenken, und diese auch einfordern. Und wenn wir gerade schon bei Werten sind, was GENAU sind denn unsere Werte? Gibt es da einen Konsens oder eher die Befolgung ideologischer Maximen (=die Werte anderer)? Wie können wir alle besser werden, heiler, menschlicher, verantwortlicher?
Es mag bequem gewesen sein, aber das ist vorbei. Wir erleben gerade, dass gedankenlose Globalisierung, verantwortungslose Ressourcenausbeutung, ein unübersichtliches Finanzsystem und vieles mehr, keine Antworten bieten und immer wieder zu gefährlichen Instabilitäten und Risiken führen.

Ich wünsche mir an so vielen Stellen den Schritt nach vorne. Im persönlichen Bereich, in der Übernahme von Verantwortung, in der Entwicklung weiter gespannter Verständnishorizonte und mehr Kompetenz bei jedem von uns. Auch, und gerade weil das einen großen Schritt aus allen Komfortzonen bedeutet; ich wünsche mir mehr Wir, weniger Ich, mehr Mut und weniger Angst. Ich wünsche mir bessere Kommunikation, untereinander, aber auch z.B. zwischen Wissenschaft und Politik. Diesen Wunschzettel könnte ich weiter fortsetzen, sehr viel weiter. Und ich bin auch bereit, daran mitzuwirken, aufzustehen, statt von der Couch aus zu Jammern, aber nicht konstruktiv beizutragen. Zu denken, anstatt nur zu folgen. Zu verstehen, anstatt blind zu glauben. Ich wünsche mir die Veränderung und ich bin bereit Teil davon zu sein, Teil der Lösung, nicht des Problems, wie man so sagt. Aus dem Anspruch eines meiner Werte, der besagt: Wer Mißstand beklagt, muss auch bereit sein, eine Alternative anzubieten, und für diese in die Verantwortung zu treten. Ich bin da bereit, ich sehe Wege, die sich lohnen, beschritten zu werden. Ich erkenne KEIN Problem, dass sich nicht lösen liesse, und an dieser Aussage bin ich jederzeit bereit, mich messen zu lassen. Ich weiss, zu was wir Menschen in unserer Kreativität und in der Entfaltung unseres Potenzials in der Lage sind. Wir können doch mehr als Krieg, Leid, Tod und Wegsehen. Oder Nicht?

Wir sind das Volk, wir haben die Macht, wir müssen nur bereit sein, dies zu erkennen; wir müssen nur bereit sein, diese Verantwortung auch wahrzunehmen und die Macht zu ergreifen, gerade wenn es unbequem ist, gerade auch, wenn wir Macht für etwas Anrüchiges halten. Gerade dann! Ich glaube dass diejenigen, die nicht nach der Macht streben, am ehesten geeignet sind, sie zu Tragen.

Ich wünsche mir, andere zu finden, die ähnliche Wünsche haben, die ebenfalls bereit sind, auch einen zweiten und dritten Schritt auf eine Zukunft zuzugehen, die besser besser ist, als das was hinter uns liegt. Eine Zukunft, die friedlicher, klüger, weiser; also schöner und auch spiritueller ist, die wir ohne Scham weiter geben können, ohne Angst vor unbequemen Fragen der uns Nachfolgenden. Corona kann uns den Spiegel vorhalten, und uns das hässliche, Angseinflößende zeigen und wir können uns wegducken. Oder wir zeigen, dass wir mehr sind, mehr können, dass wir ein Recht auf die phantastische Existenz auf diesem empfindlichen Kleinod in der Wüste des Universums haben. Verdienen wir es uns!

Prävention statt Maßnahmen

Der Staat sah eine existenzielle Gefahr und hat gehandelt. Ob falsch beraten, übervorsichtig oder aus welchen anderen Gründen,  um die Bürger zu schützen. Sicher kann und sollte man darüber diskutieren, ob es andere Wege gegeben hätte, warum all die Widersprüche und Meinungswechsel und die vielen Ungereimtheiten vorgekommen sind. Ich möchte hier einmal darüber nachdenken, was wir beim nächsten Mal tun werden... Bzw. bis dahin...

Nach der Krise ist vor der Krise

Ganz egal ob es die viel beschworene "Zweite Welle", oder im Herbst der Kaninchen-Husten, der Ameisenschnupfen oder der CoViSars-GTI MK II-Killer Virus sein wird, sicher ist: Ein nächster Virus, vielleicht zur Abwechslung auch mal ein Bakterium oder Pilz wird kommen. Und wieder werden Politik, Gesundheitssystem usw. handeln müssen. Wir können also abwarten...?

Wir sind die Risikogruppe!

Humanpathogene fragen nicht nach Alter, Geschlecht oder politischer Gesinnung. Der Natur ist das egal, und die Natur beinhaltet auch die Gefahren, Keime, Krankheit und Tod, ganz natürlich eben. Darüber sollte uns kein gesellschaftliches Tabu, kein Mundschutz und keine andere Maßnahme hinwegtäuschen. Krankheit und Tod lassen sich weder ausprerren, noch verbieten. Was immer wir tun, es braucht kein Labor, keine Verschwörung, und keine durchgeknallten Wissenschaftler, die Natur präsentiert uns auch ganz ohne unser Zutun immer wieder neue Herausforderungen. Das ist natürlich und es ist sogar erforderlich. Daran wird keine staatliche Massnahme etwas ändern können. Schon weil es für diese immer zu spät sein wird. Auf Staat und Medizin zu hoffen und abzuwarten, ist aus meiner Sicht hoch fahrlässig. Jeder Mensch gehört zur Risikogruppe und ist potenzielles Opfer. Dennoch können wir, jeder Einzelne, und auch wir alle als Gesellschaft einiges unternmehmen, um persönliche Betroffenheit, Gefahrenpotenzial und volkswirtschaftliche Schäden aus Massnahmen zu verhindern.

Wie gefährlich ein Krankheitserreger für den Einzelnen ist, hängt in erster Linie davon ab, wie gut die eigene Immunabwehr, das Immunsystem funktioniert.. Kein Impfstoff und keine Medizin bieten ähnliche Chancen, erst gar nicht zu erkranken, oder aber das ganze ohne nachhaltige Beeinträchtigungen zu überstehen. Unsere eigene Natur hat Millionen an Jahren Erfahrung, und ein intaktes Immunsystem kann in nahezu allen Fällen kompetent und effizient das Risiko drastisch reduzieren.

Egoismus ist die Lösung - für alle!

Für jeden von uns ist das eigene Immunsystem der beste denkbare Schutz. Aber es ist kein Selbstläufer, seine Schutzmechanismen sind in erheblichem Maße von unserem Verhalten abhängig. Unsere Gewohnheiten in Sachen Ernährung, Bewegung usw. machen es stark, oder führen uns direkt in die Risikogruppe. Und jeder ist selbst für diese Gewohnheiten verantwortlich. Das Immunsystem stark zu erhalten, sollte daher genauso Bürgerpflicht sein, wie das Zahlen von Steuern. Jeder Einzelne, der eine Infektion selbst abwehrt, ist nicht nur selbst geschützt, sondern verhindert die Entstehung der gefürchteten exponenziellen (nur im Labor...) Infektionsketten, die das Eingreifen des Staates erforderlich erscheinen lassen. Das ist viel weniger eine Frage des Alters, als der persönlichen Verhaltens- und Denkweisen. Wieso Denken ???

Denk dich fit!

Unsere mentalen Prozesse haben einen genauso großen Einflüss auf unsere Gesundheit, unser Immunsystem, wie unsere Lebensumstände. Dennoch machen wir uns eher Gedanken um die Beschaffenheit unserer Nahrung oder unserer Sportausrüstung. Wie steht es aber um die Beschaffenheit unserer Gedanken? In welchem Ausmaß diese direkt auf körperliche Prozesse einwirkt, hat sich in der letzten Jahren verstärkt gezeigt, ist aber noch immer nicht im schulmedizinischen Konsens, und noch weniger in Betriebswirschaft oder Politik angekommen. Angst zum Beispiel lähmt, hört man immer wieder. Aber dass es auch unsere Immunabweht lähmt, und das Infektionsrisiko potenzieren kann, weniger. In diesem Zusammenhang kann man auch einmal überlegen, was die Ängstigung der Gesamtbevölkerung durch Horrorszenarien bewirkt: Eine höhere Wahrscheinlichkeit für eben diese Szenarien. Paradox und gefährlich. Unser Seelenfrieden wirkt unmittelbar und nachhaltig auf alle physischen Ebenen unseres Lebens ein, allein die Wechselwirkung (und kommunikation) zwischen Gehirn, Biom (Darmflora) und dem Neuronengeflecht des Bauchraums (das Bauchgehirn) ist extrem vielfältig und ein unmittelbarer Faktor für die Qualität des Immunsystems. Das oberste Ziel sollte es doch sein, Gefahren zu verhindern, nicht erst zu reagieren, wenn sie bereits da sind, denn dann ist es eigentlich schon zu spät. Es gibt aus den letzten Jahren eine Vielzahl von Veröffentlichungen zur Modulation des Immunsystems, zu Ernährung, Bewegung, und über die positive Veränderung mentaler Prozesse, also denken, Fühlen, Wahrnehmen usw. Ein nicht zu vernachlässigender Nebeneffekt einer Optimierung: Man fühlt sich besser, fitter, glücklicher. Auch im Miteinander eine gute Voraussetzung...

Der Verantwortung für das eigene Wohlbefinden und den Schutz des eigenen Immunsystems kann nicht abgegeben werden und sollte einen sehr hohen Stellenwert in unserem Leben haben. Umdenken und Überdenken der Gewohnheiten mögen erst einmal unbequem sein, aber sie könnten Leben retten. Dein eigenes und das vieler anderer.

Abgewandeltes Zitat:

Ob du an die Corona-Katastrophe glaubst, oder an die Corona-Chance, du hast in jedem Falle recht.

Aber eins davon fühlt sich wesentlich besser an und macht auch Sinn - für alle!

© 2010 - 2020 by Achim Schwenkel

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.