• Von der ersten Entscheidung, bis das Leben auf Autopilot geht

    Fokus - wo das Feuer des Lebens brennt

    Wie du das Leben erschaffst, das du wirklich willst.
    Ein Blogessay in drei Teilen

Denn das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, dass sie im Augenblick das Nichts zu allem macht.
Johann Wolfgang von Goethe

Wohin Du blickst, dahin gehst du auch!

Achim Schwenkel

Einleitung

In diesem ersten Teil geht es darum, einmal genauer zu betrachten, wie die Ausrichtung unserer Gedanken zu Handlungen und Erlebnissen führt, die letztlich unser Schicksal werden. Schon allein aus dieser Aussage leitet sich ab: Du hast dein Schicksal selber in der Hand - oder besser, im Blick. Hoffentlich...!

Im zweiten Teil wird es dann um einen neuen Kontext gehen, den du auf der Basis (insbes. der Übungen) des ersten Teils erschliessen kannst.

Der dritte Teil befasst sich dann damit, die anscheinend unvereinbaren Kontexte koexistieren zu lassen, um sie zuletzt in einer Erweiterung des Bewusstseins zu verbinden, und so das Leben im Licht einer größeren Welt zu erfahren und zu geniessen.

Den Geist ausrichten

Worauf schaust du in deinem Leben, wohin lenkst du die Aufmerksamkeit, welchen Gedanken gibst du Raumin deinem Inneren? Du kannst zur Beantwortung über diese Frage nachdenken, aber du kannst dir auch einfach die Umstände deines Lebens anschauen: Dein Leben heute, ist das Ergebnis deiner Gedanken und Ausrichtung von gestern. Ein Spiegel. Erkennst du die Geschenke in deinem Leben, die Fülle und Freude, oder siehst du nur das was dir nach deiner Meinung fehlt und die quält?

Wenige Menschen überprüfen und überdenken auf diese Weise, wo ihr eigener Fokus liegt. Für die Nutzer sozialer Netzwerke, insbesondere "facebook" ist das ganz leicht feststellbar: Die Technik hinter der Website, reagiert darauf, was du ankglickst, wieviel Zeit du mit welcher Art von Inhalten verbringst, was du schnell wegscrollst, auf welche "Freunde" du intensiver oder gar nicht reagierst. Das geht bis hin zu politischen Ansichten, Meinungen über Gesellschaft, Wirtschaft, "Den Menschen" an sich. Und wenn du lange dabei bist, bist du vielleicht erstaunt, dass du selbst in der Werbung aber auch den anderen Inhalten immer wieder genau da angesprochen wirst, wo gerade ein Bedarf, ein Interesse etc. bei dir herrscht. Ganz so als würdest du diese Inhalte auf magische Weise anziehen. Sorry, aber nichts daran ist magisch, es ist sogar gefährlich, wie du erkennen wirst, wenn du weiter liest. Aber es ist auch hilfreich, denn es funktioniert sehr ähnlich, und eben auch ähnlich genial, wie unser Leben: Was in deinem Fokus liegt, wird registriert und verstärkt, was du nicht sehen "willst", verschwindet mehr und mehr aus deiner "Nutzererfahrung". Nach dem Motto: Zeige mir deine Facebook-Startseite und ich sage dir wer du bist. Das strebt zumindest facebook an, und es ist schon ziemlich gut darin dich zu analysieren. Du auch?

Motorradfahrer kennen das: Wenn man in einer zügigen Kurve zu sehr nach aussen schaut, scheint es schwer, in der Linie zu bleiben, nicht auf den gefährlichen Punkt am Aussenrand zuzusteuern. Die Angst trägt den Fahrer dann tatsächlich nach aussen. Solange der Blick auf das Ziel, also z.B. den Innenradius gerichtet bleibt, geht das fast wie von selbst.

Die sprichwörtlich lebensausrichtende Bedeutung dieses Zusammenhangs kann schwerlich überschätzt werden. Hat man einmal die Aussage verinnerlicht und damit begonnen, die eigene sprunghafte Aufmerksamkeit zu beobachten, wird man immer besser selektieren, im Extremfall (nichts für jedermann) konsequent alles, was ins Bewusstsein dringt, als Indiz für die aktuelle Zielausrichtung des eigenen Geistes interpretieren (Was man sieht, erlebt, was gesagt wird, wie sich andere Menschen verhalten, sogar was die Nachrichten bringen...). Das ist der erste Schritt.

Wer Freude in seinem Leben will, wird vermutlich einige unfreudige Dinge im Innen wie im Aussen anzuschauen haben. Schon die Aussage an sich impliziert ja, dass die Freude jetzt nicht da ist. Wer ständig seinen Mangel an Liebe, Geld oder wasauchimmer vor Augen hat, wird auch da nahe an der Gefahrenstelle seiner Lebenskurve - also dem Mangel - dranbleiben: Mit der Aufmerksamkeit bekommen der jeweiligen Sachverhalte Bedeutung und Macht. Die sogenannten angenehemen, ebenso wie die sogenannten unangenehmen.

Schlechte Nachrichten sind die besten Nachrichten

Elliot Carver in „Der Morgen stirbt nie"
Solange unsere Nachrichten vorrangig über Katastrophen berichten, zeigt das, worauf (zumindest nach Ansicht der Fernsehmacher, die andererseits sagen, nur den Wunsch des Publikums zu bedienen...) die Nachrichtenkonsumenten innerlich ausgerichtet sind, vereinfacht: auf Probleme, Schwierigkeiten, Gefahren, Katastrophen. Es führt zu Geschimpfe auf unsere (!) Politiker, unser (!) Wirtschaftssystem, die Banken, die Religion, bestimmte Bevölkerungsgruppen (die "Bösen")... Es legitimiert das Jammern, das mehr als alles andere dazu beiträgt, das herrschende System zu stabilisieren, denn: Jammern verhindert Veränderung! Wer jammert, will nicht entscheiden, denn er betont und ermächtigt damit eben jenen Zustand und sein eigenes Leiden darunter. Das bringt vielleicht Aufmerksamkeit oder Mitleid (auch eine Krankheit). Und fast immer ist irgendjemand Schuld (Liste geeigneter Kandidaten s.o., aber gerne auch die Eltern, der Partner, die Gene, die Kindheit...). An den kann somit die Verantwortung (=die Macht) abgegeben werden. Solange die Menschen noch jammern, glauben sie, etwas verlieren aber nichts ändern zu können.
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, – ich halt' sie arm! (Sei wachsam, Reinhard Mey)
Erst wenn sie wirklich nichts mehr zu verlieren haben, kommt es zum Handeln: Revolution und (Bürger)Krieg, aber manchmal auch friedliche Bewusstseinserweiterung und Fortschritt.

Viele Menschen wenden sich von Nachrichten ab, weil sie ihnen "einfach schlechte Stimmung machen". Vielleicht, weil sie glauben, nichts ändern zu können, vielleicht aber auch, weil sie wie ich die Negativität nicht mehr in ihrem Geist haben wollen, weil sie verstehen, dass diese sich wie ein Virus im ganzen (auch körperlichen) System ausbreitet und letztlich (geistes)krank macht. Ich selbst schaue seit vielen Jahren auch kein Live-Fernsehen mehr. Weil es viel Lebenszeit kostet (allein diese entsetzliche Werbung) und eben "schlechte Stimmung" verursacht. Nichts gegen einen guten Film oder die Lieblingsserie. Für mich aber nur noch aus der Konserve. Die GEZ zahl ich dann für euch mit, man muss auch gönnen können...

Wer auch nur einem Menschen das Leben gerettet hat, wird belohnt werden, als hätte er die ganze Welt gerettet.

Jüdisches Sprichwort

Was, wenn du selbst dieser Mensch wärst?

ich

Übung: Fokus!

Aus dem "Schweizer Taschenmesser für Selbstretter und andere Optimisten" *
Solange unser Geist normal diszipliniert ist, springt das Zentrum unserer Aufmerksamkeit ständig hin und her. Fans des "Multitaskings" gefallen sich sogar in diesem Zustand, sind dabei aber wenig effizient und umso anfälliger für Stress. Das Ziel sollte es sein, dieses Zentrum unempfänglich für unbedeutende (manchmal aber bequeme) Ablenkungen zu machen, und seine Ausrichtung bewusster Entscheidung zu unterwerfen, solange, bis unser Fokus für eine neue Lebensperspektive wieder auf "Autopilot" geschaltet werden kann. Wahrscheinlich ist dieser Modus bei dir gerade auch aktiv, nur wechseln die Ziele des Navigationssystems permanent. Noch...
Übung 1? Klick!
Stell dir vor, du blickst auf eine Zielscheibe. Die könnte so aussehen wie oben. Lass deinen Blick auf der Oberfläche herumwandern, und dann immer wieder das Zentrum finden. wiederhole dies solange, bis du es dir auch mit geschlossenen Augen gut vorstellen kannst. Halte in deiner Vorstellung deinen Aufmerksamkeitsfokus so lange es geht auf dem Zentrum, bzw kehre immer wieder dahin zurück.
Übung 2? Klick!

Meditation.
Eine Anleitung für Einsteiger werde ich demnächst hier posten.

* Das "Schweizer Taschenmesser für Selbstretter und andere Optimisten" ist eins der Buchprojekte, an denen ich derzeit arbeite.


Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

- aus dem Talmud

Achtsamkeit, Gegenwärtigkeit, Präsenz...

Je nach Autor werden unterschiedliche Begrifflichkeiten verwendet, oft synonym, aber auch mit manchmal etwas abweichenden Abgrenzungen. In diesem Artikel habe ich versucht, eine funktionale Schnittmenge zu bilden.

"Neue" Medien

Finde heraus, welche Informationsquellen mit deinen innersten Zielen übereinstimmen und welche nicht. Wähle danach sorgfältig aus, was du in deinen Geist hereinlassen willst, denn es wird Teil deiner Zukunft. Solange du die Auswahl unbewusst triffst, erfolgt sie "aus der Vergangenheit" also deinen alten Gedanken und Gewohnheiten von geringer Klarheit heraus. Die Folge: Keine Änderung. Darum sind die Gedanken, die es in uns denkt von Tag zu Tag immer wieder praktisch die gleichen, denn der Kreislauf aus erfahren, erlernen, erinnern, bestätigen bleibt intakt. Anders ausgedrückt: Wenn dein innerer Empfänger auf keinen neuen Sender eingestellt wird, bekommst du auch weiter das Programm, das du immer schon bekommen hast. Das ganze Programm. Damit lebst du deine Vergangenheit.
Aufgrund der überwiegenden Ausrichtung, des Mainstreams, und der eigenen Gewohnheiten und Kenntnisse sind die geeigneten Inhalte für eine alternative, dein passendes Paralleluniversum, deine dir gemäße Dimension, am Anfang schwer zu finden. Wenn dein Facebook nicht mehr dieses Facebook sein soll, kannst du den Algorithmus davon überzeugen, dass sich was bei dir geändert hat. Das geht. Nur sehr langsam. Oder genau du entwickelst genau jetzt das "SetBook", eine Art Facebook mit ausschliesslich positiven, geistig nährenden Inhalten? Für ein neues Setting und ein besseres Feeling in der Nutzererfahrung? Oder vielleicht den neuen Fokus, der nicht so sehr die Katastrophen, sondern mehr die Hoffnung, das Miteinander, die wahre Menschlichkeit und die Fülle des Lebens in den Mittelpunkt stellt? Einen Spiegel, in den man gerne schaut?

Mach dir keine Sorgen!

Tust du es, legst Du den Fokus auf das, was man so schön "das Problem" nennt. Stell dir die Frage, ob du genau jetzt und genau hier etwas tun (oder lassen?) kannst oder gar musst? Vielleicht wartest du auf den Augenblick, in dem dein Tun dann tatsächlich erforderlich wird, was bei sehr vielen Sorgen gar nicht eintritt...

Lerne dir selbst zu vertrauen!

Was bringt dir Zaudern und Zagen? Sei mutig, und triff (deine!) Entscheidungen. Sollten sie in die falsche Richtung führen, kannst du das auch korrigieren und eine neue Entscheidung treffen. Überlässt du es anderen oder dem Schiksal, schleichst du dich aus der Verantwortung, und zeigst dir selbst: Ich bin zu dumm, zu faul, zu klein, zu mutlos... also dass du dir selbst nicht vertrauen kannst. Nebenbei bemerkt, warum sollten es dann andere tun?

Lassen Sie sich von Ihrer geistigen Einstellung nicht zu einem Menschen machen, dessen Zukunft schon hinter ihm liegt.

Napoleon Hill

Filtern, fühlen, füllen

Vielleicht hast du den Kreislauf schon erkannt? Er besteht aus dem Fokus deiner Gedanken, die zu deinen Überzeugungen führen, die die Ursache deiner Gefühle werden, die dein Handeln bestimmen, das deine Erfahrungen und letztlich dein Schiksal bedingt, das deinen Fokus wiederum ausrichtet... Selbstreferenziell, autopoietisch, wie es die Konstruktivisten nennen, und ununterbrochen "schöpferisch" wirksam.
Diese Zusammenhänge sind keineswegs neue Erkenntnisse, seit Jahrtausenden werden sie immer wieder "neu" entdeckt. Es sind tiefe Wahrheiten, aber auch unbequeme Wahrheiten. Sie rufen uns zu Entscheidungen und Veränderungen auf, zu einem Wechsel des Blickwinkels, der mehr auf uns selbst und unser aller Wohl und Entwicklung gerichtet ist. Und zur vergegenwärtigung unserer Eigenverantwortung.
Nicht allein unser Geist strebt nach Erhalt und Bestätigung des Ist-Zustandes (der eigentlich ein aufgewärmter Gestern-Zustand ist). Doch dieser Geist ist auch in seiner ungemässigten Form ein virtuoser Lebensfilmregisseur und ein Zauberkünstler: Er vermag aus unserem Leben herauszufiltern, was nicht passend (=das Bekannte in Frage stellend) erscheint, das überzubetonen, dass passt(=das alte bestätigt), und sogar die eklatantesten Lücken zu füllen, wiedersprüche zu ignorieren usw. In unserem ganzen Erleben, Sehen, Hören, Denken, Fühlen. In jeder Sekunde, Immer, sogar noch in unseren Träumen.

Bleiben wir dann dazu verurteilt, auf ewig Opfer unserer Vergangenheit zu bleiben (ob wir sie nun als Prägung, Erfahrung, Schiksal, Zufall, Gottes Wille [das ist er gewiss nicht] oder nach einem anderen Konstrukt benennen wollen)? Nein! Menschen können lernen, ihren Fokus neu auszurichten. Sie können ihren inneren Empfänger neu einstellen, sie können entscheiden, was sie in ihre Gedanken, in ihr Bewusstsein, in ihr Herz hineinlassen wollen - und was nicht. Wie das ganz konkret geht, lehrt aber keine Schule und auch keine Uni, Eltern wissen es selber meist auch nicht, Aber auf viele, vielleicht immer mehr Mensch trifft dieses Zitat zu:

Du hast dein ganzes Leben lang gespürt, das mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht, was es ist, aber du weißt, es ist da, wie ein Splitter in deinem Verstand, der dich zum Wahnsinn treibt. (Morpheus im Film Matrix)

Dieses Gefühl ist das tiefe Ahnen einer Wahrheit darüber, wie die Realität, in der unser Leben sich ereignet, tatsächlich beschaffen ist, dass wir unseren Weg doch wählen können, dass unser Schicksal in unserer Hand liegt.

Die Frage ist nur, entscheiden wir uns bewusst für ein konkretes morgen, oder wird das gestern uns für immer verschlingen?
"Du kennst die Welt da draußen. Du kennst ihre Irrwege. Und ich weiß, dass du die nicht gehen willst!" (Trinity im Film Matrix)
Also ob Irrweg, oder Dein Weg: Du kannst die Richtung bestimmen, in die du losgehst, welches Programm dein Lebensradio spielt, wie gut dein Navi arbeitet, und wie schnell dein Autopilot deinen Weg vereinfacht so dass du die Reise in vollen Zügen (die Bahn ist damit nicht gemeint!) geniessen kannst.

Mein Angebot

In unserem Coaching erarbeiten wir eine neue oder erweiterte Zielperspektive. Es wird ermittelt und auch vermittelt, was an Kenntnissen, Fähigkeiten, Ressourcen usw. zu deren Umsetzung noch nötig ist. Darüber hinaus wird alles, was das Gelingen in Frage stellen kann, priorisiert und gezielt bearbeitet, aufgelöst oder integriert.
Dieser Prozess ist sehr individuell, jeder von uns steht an einer anderen Stelle im Leben, hat seine eigene (vielleicht noch keine bewusste) Lebensperspektive bzw. "Sinn", und jeder wird von anderen Erfahrungen, Glaubenssätzen oder Ängsten an deren Umsetzung gehindert.
Häufig ändert sich auch die ursprüngliche Perspektive auf dem Weg, z.B. weil akute Beeinträchtigungen (chronischer Stress, Depression, BurnOut, körperliche Beeinträchtigung...) keine Rolle mehr spielen und den Blick auf ein erweitertes Bild zulassen.

Es ergibt sich dann ein Kreislauf oder besser eine Aufwärtsspirale aus Perspektive -> Förderung -> Auflösung -> erweiterte Perspektive -> ...


Natürlich sind Themen wie,
  • Finden der eigenen Lebensausrichtung,
  • gezielte Veränderung der Lebenswirklichkeit
  • die dazugehörigen Übung zum Erlernen oder Verbessern der erforderlichen Fähigkeiten
  • Auflösen von Hindernissen: Blockaden, Ängsten, Traumen etc.
auch (ein sehr elementarer) Bestandteil von "Der Weg", Sie können jedoch in einem nicht ganz so weitgreifenden Kontext, und auch als "Startsequenz" dazu angewendet werden.
Begleitung und Befähigung

Das kannst Du selbst tun

Veränderung bewirken

Die Hardcore-Variante, die dein ganzes Leben umkrempelt

Was tun?

Beobachte dich bzw. dein Denken genau. Prüfe permanent, worauf du deinen Geist ausrichtest, wofür du in deinem Bewusstsein Raum lässt. Wann immer etwas aus der Vergangenheit auftaucht, lasse den Gedanken ziehen und entscheide dich bewusst für Inhalte, die deiner gewählten (= bewusste Entscheidung!) Lebensperspektive bzw. Zukunft entsprechen. Bringe dich immer wieder bewusst in das Hier und Jetzt und entscheide dich für Handlungen und Gedanken aus deinem neuen Ziel-Lebenskontext: So als wäre dieser bereits eingetreten.

Beginne zum testen mit einer Stunde, das ist schon schwer, glaub mir. Weite die Zeiten immer mehr aus, rufe deinen Geist zur Ordnung, sooft du merkst, dass die Disziplin nachlässt. Wer es schafft, dieses Programm drei Wochen zu leben, bekommt ein neues Leben seiner Wahl.

Vorbereitung:

Werde dir klar, wie genau dein Leben sein soll, wie es sich genau anfühlen soll, wohin dein Weg dich bringen soll. Daraus ergeben sich die Auswahlkriterien für die "erlaubten" und die nicht wünschenswerten Inhalte deiner Aufmerksamkeit. Diese Vorbereitung sollte keineswegs leichtfertig oder nur im Rahmen eines eingeschränkten Kontextes (akute Krise, Krankheit, Einzelereignis...) erfolgen. Das funktioniert zwar auch, kann aber nur ein erster Schritt sein.
Du brauchst einen starken Willen und höchste Disziplin. Teile deines Geistes werden sich wehren. Sie werden am "alten Leben" festhalten, solange, bis dein Gehirn neue Schaltprägungen ausgebildet hat, und nach dem neuen "Betriebssytem" arbeitet. Bleib fokussiert. ! ! !

Veränderung beginnen

Die Einsteiger-Variante, die dich aber auch weiter bringt

Was tun?

Befolge im Rahmen deiner Möglichkeiten die Anleitung der "Hardcore-Variante". Sei dabei nur weniger streng mit dir selbst, versuche aber die Fokus-Übung so gut und so oft es geht, in deinen Alltag zu integrieren

Vorbereitung:

Werde dir so gut es eben geht klar, wie genau dein Leben sein soll, wie es sich einmal anfühlen und wohin dein Weg dich bringen soll. Daraus ergeben sich die Auswahlkriterien für die "bevorzugten" und die "weniger wünschenswerten" Inhalte deiner Aufmerksamkeit.

Diese Vorbereitung sollte aufrichtig und perspektivisch geschehen, nicht allein im Rahmen eines eingeschränkten Kontextes (akute Krise, Krankheit, Einzelereignis...) erfolgen. Das funktioniert zwar auch, kann aber nur ein erster Schritt sein.
Der Erfolg hängt allein von deinem Willen bzw. deiner Disziplin ab. Bedenke: Teile deines Geistes werden sich wehren. Sie werden am "alten Leben" festhalten, solange, bis dein Gehirn die neuen Schaltprägungen gelernt hat, und nach dem neuen "Betriebssytem" arbeitet. Bleib fokussiert. ! ! !

Fokus-Training

Das Labyrinth

Öffne oder drucke das Bild in einem möglichst großen Format. Folge mit den Augen oder auch mit einem Stift den verschlungenen Pfaden bis ins Zentrum.

Sei dir dabei bewusst, dass das "Ziel" dabei auch schon mal aus den  Augen zu geraten droht,  ja dass der Weg auch davon wegführt, und dich selbst wenn er dich scheinbar zum Umkehren zwingt, trotzdem weiter voranbringt, es aber eine übergeordnete Perspektive erfordern kann, dies auch zu erkennen.
Im Mittelpunkt findest du dann dein Zentrum, dein wahres inneres Sein, deinen inneren Schatz, zu dir selbst. Hier zu verweilen ist eine gute Gelegenheit zur Reflektion oder Meditation.
Bedeutsam ist dann aber auch der Weg wieder hinaus. Das Ziel nur zu erkennen und zu finden greift zu kurz. Die gewonnene Einsicht will auf dem Weg zurück verinnerlicht, aber auch zunehmend im Handeln bestätigt werden. Es soll eine bewusste Entscheidung sein, mit neuem Wissen, neuer Einsicht in sein Leben zurückzukehren, um sodann zu überprüfen, wie sie das eine noch mit dem anderen verträgt.

Eine besondere Erfahrung ist es, nach entsprechender Vorbereitung und Einstimmung ein solches Labyrinth zu durchwandern. Hierzu biete ich entsprechende Workshops und Seminare (In Deutschland, England und in Frankreich) an.

Teil des Problems?

Teil der Lösung!

Ängst, Sorgen, Probleme und das Verhaften an Ihnen sind die Fesseln, die unseren Geist und unser Leben daran hindern, zu einer besseren Version ihrer selbst heranzuwachsen.

Gibt es Probleme? Natürlich (=Hinweis des Lebens nicht auf Kurs zu sein). Können wir sie lösen? Fast immer, wenn der Momant dazu da ist. Und wenn nicht? Falscher Moment oder Kurs ändern.

Drehen sich die Gedanken aber immer wieder nur um "Das Problem", nimmt dieses in allen (!) Bereichen des Lebens einen immer größeren Raum ein, bis es alles andere Verdrängt oder vertrieben hat. Dann wird es schwer, aus dem Kreislauf des Jammerns herauszufinden, denn wer dann das Jammern aufgibt, hat ja nichts mehr. Aber was hat der, der sich ans Jammern klammert?

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Fokus II - Ein neuer Kontext

Das Interview mit dem Teufel

Webfund, von Julien Backhaus (Link s.u.)

Ich war wirklich neugierig, als mein Freund Georg von der Münchner Verlagsgruppe mir erzählte, dass sie bei FBV ein Buch von Napoleon Hill veröffentlichen werden, das a) bisher nicht veröffentlicht wurde und b) ein Interview mit Teufel enthält. Ich wollte uns sofort das Recht sichern, dieses Interview in Auszügen veröffentlichen zu können. In diesem Interview lesen Sie, wie es der Teufel schafft uns zu beherrschen. Und zwar täglich. Man sagt der Teufel steckt im Detail. Und seine Antworten im Interview beweisen das. Denn indem er sich in unsere Gedankenwelt einschleicht und uns kleine negative Gedanken einpflanzt, gewinnt er durch unsere Angst der Armut, oder Kritik die Kontrolle über uns. Er beherrscht nicht mit heißem Feuer oder gewaltsamer Folter unser aller Leben, sondern mit kleinen Samen an negativen Gedanken. Bei dem ein oder anderen ruft er dadurch sogar lebensbedrohliche Krankheiten hervor. Ohne große Anstrengung gelingt es ihm, unser Leben zu manipulieren. Schwer hat er es jedoch bei jenen, die ein starkes Bewusstsein haben. Die merken, was vor sich geht. Ich hoffe, Sie gehören zu jenen Menschen. Karl Filsl sagte einmal, die Menschen suchen immer das Haar in der Suppe und vergessen dabei die gute Suppe. Natürlich gibt es da draußen schlimme Dinge- uns allen ist das bewusst und auch schon begegnet. Ja, wir müssen Pläne schmieden für negative Ereignisse, die uns alle eines Tages heimsuchen. Wir sollten vorbereitet sein. Aber die Logik müsste uns raten, dass wir uns auf das Positive konzentrieren. Es ist eine Sache, Notfallpläne in der Schublade zu haben, aber eine andere Sache, sich täglich auf das Negative zu konzentrieren. Das grenzt an Dummheit. Das wirklich Entscheidende dabei ist, dass wir ein Bewusstsein schaffen. Wir dürfen nicht passiv durch die Weltgeschichte laufen und gar nicht merken, was in uns vorgeht. Wir müssen stets in der Lage sein uns und unsere Gedanken aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dann haben wir die Kontrolle und können aktiv eingreifen. Es hat viel mit Disziplin zu tun, seine Gedanken zu kontrollieren. Denn wenn Sie negative Gedanken haben, können Sie sie nicht einfach ignorieren. Der Mensch kann nicht an „nichts“ denken. Sie müssen die schlechten Gedanken aktiv durch einen positiven ersetzen. Statt zu sagen „denke nicht mehr an einen rosaroten Elefanten“, müssen Sie vielmehr sagen „ich denke jetzt an eine gelbe Giraffe“. Sie müssen nicht viel löschen. Sie müssen ersetzen. Dann hat der Teufel bei Ihnen keine Chance mehr.

 

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© 2010 - 2019 by Achim Schwenkel

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